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Agama A 215 E Buggy 1/8 – Aufbau und Konstruktion

Seit einiger Zeit ist Agama Racing mit dem 1/8 Verbrennerbuggy mit der Bezeichnung A215E auf den Rennstrecken der Welt unterwegs. Nun wurde vom diesem Fahrzeug eine Elektro 1/8 Version getestet und auf den Markt gebracht. Darren Bloomfield konnte das Potenzial dieses Fahrzeuges bereits mehrfach mit guten Platzierungen unter Beweis stellen. Wir konnten die Elektroversion A215E beim Bauen unter die Lupe nehmen und zeigen euch die Details. Ihr könnt euch nun einen Überblick über das Fahrzeug machen. Hier in Deutschland gibt es auch schon Piloten, wie Zico Scherel, die es in der neuen Saison 2016 einsetzen.

Aufbau und Konstruktion

Agama_215_E_0422Wir beginnen mit einer Kurzbeschreibung zu dem Fahrzeug. Was ist eigentlich drin und dran in dem Baukasten. Die Grundlage ist ein 3mm dickes Aluminiumchassis mit seitlichem Kunststoffschutz. Die Schraubenlöcher sind von unten natürlich gesenkt.

 

Dieses wurde an die Elektroversion angepasst, wobei die Länge und Breite unverändert blieben. Die Anlenkung, Servoposition, die vordere und die hintere Aufhängung incl. Getriebe konnten ebenfalls beibehalten werden. Der Akkuschacht / Akkuhalter ist aus Kunststoff, befindet sich auf der linken Fahrzeugseite (in der Agama_215_E_0448Verbrennerversion befindet sich an dieser Stelle der Motor, Krümmer, Resorohr und Tank) und bietet Platz für zwei Shortys, 2x 2S Lipos bis hin zum 4S Lipo-Pack. Aufgrund des Reglements in Deutschland, werden eher 4 S Lipo-Akkus zum Einsatz kommen. Diese können in der Akkubox um wenige Milimeter längs verschoben werden. Dahinter ist noch etwas Platz für den Fahrtenregler.

 

Alternativ kann der Fahrtenregler auch zwischen den Empfänger und dem Motor gefahren werden. Der Platz wurde im A215E frei, weil dieser kein Servo für den Verbrennersmotor und die Bremse benötigt und die Empfängerbox deutlich kleiner ist als die für den Empfängerakkus der Nitro Version. Diese Funktionen übernimmt der Fahrtenregler. Neu ist der Halter für das Mitteldifferenzial. Der Motorhalter ist aus Aluminium zur besseren Wärmeableitung der Agama_215_E_0270Motortemperatur bei extremer Belastung und heißen Temperaturen beim fahren. Der Motor ist an einer separaten Platte befestigt, die im Motorhalter verschiebbar befestigt wird. Das Ritzelspiel wird einfach durch das Verschieben des Motors eingestellt und für einen Wechsel des Ritzels ist genug Platz vorhanden.

 

Agama_215_E_0255Die hintere Getriebebox wird in der Elektroversion von einer längeren Strebe abgestützt und verleiht dem Getriebe mehr Stabilität. Alternativ liegt noch die kurze Strebe vom Verbrennerfahrzeug bei.

 

Die beiden Getriebegehäuse für das vordere und hintere Kegeldifferenzial sind einzeln vom Chassis demontierbar. Dadurch kommt man schnell an die einzelnen Teile bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten ran. Selbst das Differenzialöl kann problemlos zwischen zwei Läufen im Rennen getauscht werden. Dies gehört bei 1/8 Offroad-Fahrzeugen zum Standard. Die C-Hub Anlenkung und die hinteren Radträger sind an einer Agama_215_E_0154Doppelquerlenkeraufhängung befestigt, die am Getriebe an Aluminium-Aufhängungsträgern befestigt sind. In diesen Aufhängungsträgern sind Kunststoffbuchsen eingesetzt. Durch den Austausch dieser Buchsen kann die Vorspur und Anti-Squad verändert und an die unterschiedlichen Streckenbedingungen angepasst werden.

 

Agama_215_E_0186Das Fahrwerk wurde vom 1/8 Verbrenner A215E übernommen. Die Spur und Sturz ist einstellbar durch R / L – Gewindestangen. Die BigBore Stoßdämpfer sind aus Aluminium mit Freigewinde auf dem Dämpfergehäuse. Befestigt sind diese an seht stabilen und 5 mm dicken Aluminiumdämpferbrücken. Anlenkpunkte für die Dämpfer sind jeweils 4 Stück vorhanden. Der untere Querlenker bietet nochmal 2, also zusammen 6 bzw. 8 verschiedene Möglichkeiten.

 

Agama_215_E_0192Die Räder werden über insgesamt 6 CVD-Stahlkardans (keine Knochen) angetrieben, wobei die Motorpower über das Ritzel auf das mittlere Kegeldifferenzial und weiter auf die beiden Kegeldifferenziale (vorn / hinten) übertragen wird.

 

Zur Baukastenausstattung gehören, die 1mm dicke Lexankarosserie und ein BETA Heckspoiler, die beide eine Schutzfolie von außen haben. Weiterhin liegen neben den BETA-Felgen noch BETA-Volante Reifen in der Gummimischung soft bei. Bereits jetzt gibt es im Internet einige Setups für den Agama A215E zu finden. Vor dem Zusammenbau einfach mal suchen und wenn ein passendes Setup für eure Strecke dabei ist, dann dies beachten.

 

Agama_215_E_0010Die Baukastenausstattung ist für diese Klasse gut. Es liegen bereits Reifen bei, der Baukasten ist komplett kugelgelagert und die Querlenker bereits für den Einbau von Versteifungsplatten aus Kohlefaser vorbereitet. Mit diesen Kohlefaserplatten können die Querlenker noch stabiler gemacht werden.

 

Agama_215_E_0204An der Hinterachse gibt es einen Chassisschutz, der unterhalb angeschraubt wird und den unteren Heckbereich schützt.

 

Was uns negativ an dem neuen Agama A215E aufgefallen ist, sind fehlende Servohörner für die verschiedenen Servos (DIESE LIEGEN DEN KOMMENDEN BAUKÄSTEN LAUT VERTRIEBAgama_215_E_0195 BEI – Super), dass keine Schmutzfänger für die hinteren Querlenkern vorhanden sind und das die Aluteile unterschiedliche eloxiert waren. Wir gehen aber davon aus, dass es bald Schmutzfänger geben wird, denn Löcher zur Befestigung sind bereits vorgesehen.

Video vom Fahrzeug

Links:
Seine Konkurrenten:

UVP: 549,00 €

Vertrieb: TQ-Race-Support