Wochenlang wurde der Boden konsequent ausgedörrt, und dann das: Zum Rennwochenende musste es unbedingt regnen.
Das konnte die Fahrer aber nicht abhalten, sich auf den Weg zum Hansering zu machen. Zum Glück legte die Rennleitung die ersten Vorläufe auf den Samstagnachmittag, so konnten alle bereits im Trocknen um die besten Startplätze kämpfen.
Bei besten Bedingungen begrüßte Frank in seiner Funktion als Rennleiter fröhliche Teilnehmer zur ersten Fahrerbesprechung.
Kurz danach ging es los, Vorlauf 1 EG8e. Christian verpasste nur knapp seine persönliche Bestzeit und den Rundenrekord in dieser Klasse, und auch Dietmar war mal wieder richtig schnell unterwegs.
Und Dietmar war auch wieder Dietmar-typisch. Samstag nur angereist, damit Christian seinen Vorlauf nicht alleine fahren muss…
In der zweiten Gruppe zeigte Marco, dass er mit seinem Boliden immer besser zurecht kommt. Konstant schnelle Zeiten ließen Kai und Mario keine Chance, den Vorlauf zu gewinnen.
Drei Gruppen waren dann in der Klasse EG8GT3 am Start. In der ersten Gruppe blieb es bis zum Schluss recht eng, alle Fahrer blieben in einer Runde. Uwe konnte sich vor Stefan und Mathias den ersten Platz sichern.
In der zweiten Gruppe war Marcel nicht zu bremsen. Alle anderen Fahrer haben seine überragende Geschwindigkeit erkannt und stets sehr fair Platz gemacht. Marc und Jens trennten am Schluss nur vier Zehntel, Samuel und Michael mussten etwas abreißen lassen.
Die dritte Gruppe war die Gesamtschnellste. Thorsten wird immer schneller, wo soll das enden… Fabian war zu Beginn des Vorlaufes richtig schnell unterwegs, doch dann schlichen sich Probleme ein und er konnte das Tempo nicht mehr halten; so konnten sich Christian und Gaylord die Plätze zwei und drei sichern.
Am Sonntag war der Sonnenschein dann nicht mehr zu sehen, eine Regennasse Strecke erwartete die hartgesottenen Fahrer, die zweite Fahrerbesprechung fand überdacht im Fahrerlager statt.
Nun war auch der Top-Zeitnehmer des Nordens am Start. Florian leitete die Piloten hochklassig und mit größter Übersicht durch ihre weiteren Vorläufe.
In der Klasse EG8e war Taktieren angesagt. Christian drehte gerade genug Runden, um in der Startaufstellung nicht zurückzufallen. Dietmar sicherte sich mit dem zweiten Vorlauf ein Topergebnis, Mario zeigte sein Talent bei schwierigen Bedingungen.
Kai ließ sich von dem Treiben auf der Strecke nicht beirren und legte einen gemütlichen Schraubertag ein. Marco guckte mal, was denn so für Schäden an den Autos auftreten.
Während einige Fahrer der Klasse EG8GT3 dann doch vor der Nässe kniffen, machten sich Uwe und Mathias auf, ihre Startpositionen im Finale zu verbessern.
Auch Marc, Jens und Michael zeigten ihr Können auf nasser Strecke und steigerten sich von Vorlauf zu Vorlauf. In der dritten Gruppe zeigten Gaylord und Fabian spannende Zweikämpfe, Christian stieg erst im letzten Vorlauf ein.
Nach den Vorläufen war die Mittagspause angesagt. Martin und Andreas kümmerten sich fantastisch ums leibliche Wohl der Teilnehmer, vielen Dank dafür!
Überhaupt nicht schocken von der rutschigen Fahrbahn ließen sich Fabian und Gaylord. Durchweg sauber zogen sie ihre Runden, dahinter gingen Jens und Mathias ins Ziel.
Die EG8e-Fahrer taktierten ins erste Finale hinein. Erst im zweiten Finale legten sie so richtig los und dieses Mal mit ungewohntem Ausgang. Eigentlich gewinnt Christian immer, doch an diesem Tag musste er sich mit dem dritten Platz hinter Mario und Dietmar zufrieden geben.
Damit standen die Entscheidungen bis ins dritte Finale aus. Nun griff Ralf ins Geschehen ein, konnte tatsächlich das dritte Finale gewinnen und sicherte Dietmar damit den Tagessieg.
Zum letzten Finale besserten sich die Bedingungen, nur noch vereinzelte feuchte Abschnitte verlangten von den Piloten erhöhte Aufmerksamkeit.
Mit diesen Bedingungen kam Christian deutlich besser zurecht und konnte vom sechsten Startplatz auf Platz zwei vorfahren. Gaylord fuhr einen Großteil des Rennens auf seinem abgerissenen Splitter, mehr als Platz drei war nicht zu holen.
Nachdem Fabian im zweiten Finale Gaylord den ersten Platz überlassen musste, konnte er von Gaylords Schwierigkeiten profitieren und sich den Tagessieg sichern. Jens hat das gesamte Rennwochenende beste Leistungen gezeigt und konnte sich über den dritten Podiumsplatz freuen.
Der MAC-Hamburg e.V. und alle Teilnehmer haben mal wieder das Beste aus einem Rennwochenende gemacht. Vielen Dank an alle Fahrer und ganz besonders an Frank, Florian, Julian, Sandro, Martin und Andreas für die Durchführung der Veranstaltung!
Weitere Infos auf der Vereinshomepage: https://mac-hamburg.jimdo.com/












