Tamiya Konghead 6×6 – Aufbaubericht Teil 4

Das Ende nähert sich. Das Grundgerüst des Konghead 6×6 steht. Am Getriebegehäuse mit dem Zahradantrieb im Inneren wurden die Aufhängung, die Elektronik und weitere Anbauteile montiert. Viel fehlt nicht mehr, aber auf eigenen Beinen, ähm Rädern steht es noch nicht. Es fehlt außerdem noch die schicke Karosserie und die Einstellung der Elektronik für die erste Ausfahrt. Wir wollen euch nicht länger auf die „Folter“ spannen. Weiter gehts mit den großen Gummireifen mit einem leichten V-Profil. Diese sind typisch für „Trucks“, die auch mal Abseits der Straße unterwegs sind.


Unser Titelbild

Das V-förmige Reifenprofil.
Reifen und die Felgen in Chrom-Optik


Aufgrund der Profilrichtung, müssen wir beim Verkleben auf die Einbaurichtung auf den Felgen achten, ansonsten kommt wie man sagt, „Mischmasch“ raus.


Die Reifen mit Sekundenkleber auf den Felgen befestigen.
Die Laufrichtung beachten vor dem Kleben.
Nach dem Trocknen werden die Räder am Konghead befestigt.
Bevor die Räder montiert werden, fehlen noch ein paar Teile….
…der Radmitnehmer, Stift und das Kunststofflager.
Das Kunststofflager und die Welle außen (Lagersitz) einfetten mit dem beigefügten Fett aus der Tube.
Zuerst das Kunststofflager einbauen (alternativ werden Kugellager empfohlen)…
…dann den Stift einsetzen….
…und zuletzt den Kunststoffradmitnehmer.
Fertig.


Die Räder nun mit der richtigen Profilrichtung an den Achsen mit den selbstsichernden Mutter befestigen. Das passende Radkreuz liegt zwar bei, jedoch macht sich das mit einem langen 7 mm Steckschlüssel wesentlich entspannter.



Achtung, der Radmitnehmer klemmt in den Felgen, wodurch ihr bei der Demontage auf den Stift achten solltet, da dieses leicht aus der Achse fällt.
Eine Seite montiert, nun die letzten drei Räder befestigen.


Das letzte Teil, welches fest am Chassis verbunden wird ist der vordere Frontrammer. Es liegt ein kleiner schmaler und ein breiterer für den Tamiya Konghead 6×6 bei (je nach Karosserie und „Fahrzeugbeherrschung“). Für den Einsteiger empfiehlt sich ganz klar der breitere Rammer, der bei ungewollten Einschlägen das Fahrzeug deutlich besser schützt. Zwischen dem Rammer und dem Chassis sind zwei Federn, welche die Aufprallenergie abfedern. Den Frontrammer so befestigen, dass die beiden Schrauben für die Befestigung bis zum Gewindeende eingeschraubt werden und nicht weiter. Das gibt den Federn die Möglichkeit zu arbeiten.




Zuletzt gab es fertige Bilder mit dem Frontrammer. Alternativ könnt ihr den kleinen Frontrammer montieren, welcher jedoch weniger Schutz an der Vorderachse bietet.

Bevor wir nun die Karosserie montieren konnten, waren mehrere Schritte noch zu erledigen. Zuerst die Karosserie an den vorgegebenen Linien ausschneiden, die Löcher mit einem Karosserielochbohrer auf die richtige Größe aufbohren, Karosserie mit den Scheibenaufklebern abkleben und bei mehrfarbigem Design das Innere der Karosserie abkleben oder Flüssigmask aufbringen und dann Schritt für Schritt entfernen. Wir zeigen euch dies hier in einer Bildergalerie.


Karosserie zuerst ausschneiden.


Nun haben wir Flüssigmask an der Front und hinter dem Führerhaus aufgebracht, damit wir eine zweite Farbe aufbringen können. Zuerst haben wir auf die Karosserie von Innen blaue Sprayfarbe in zwei Schichten aufgebracht, dann mit weißer Farbe hinterlegt. Danach folgte das entfernen der Flüssigmask und wir brachten die zweite Farbe auf. Alle wieder mit weißer Farbe hinterlegt. Nach dem Trocknen, wurden die Fensterfolien entfernt.





Schutzfolie abziehen.

Nach dem Lackieren wird die Schutzfolie abgezogen, die Löcher für die Anbauteile und Karosseriebefestigung gebohrt und wir haben die Karosserie mit den beiliegenden Aufklebern beklebt. Schade, diese sind nicht vorausgestanzt, also vorsichtig darum ausschneiden und aufkleben. Wo, welcher Aufkleber auf die Karosserie angebracht wird, zeigt die gute Anleitung mit den Zahlen.



Die Anbauteile sind wieder an Spritzgussästen befestigt
Die Anbauteile müssen zuerst abgetrennt werden.
Dies ist hier zu sehen.
…und den überschüssigen Grad mit einem Hobbymesser entfernen.

Geht ihr nun nach Anleitung vor, wird der Anbau zum Kinderspiel. Seht selbst.



Zu guter Letzt werden die schicken detailgetreuen Anbauteile an die Karosserie geschraubt. Diese verleihen der Karosserie und dem ganzen Fahrzeuge einem coolen Look.


Die Anbauteile sind fertig zum Anbau an die Karosserie.


Die fertige Karosserie


Die Karosserie wird nun durch die Karosserieclipse in der Höhe an das Fahrzeug angepasst. Dafür gibt es in den Karosseriehaltern mehrere Löcher. Die überstehenden Karosseriehalter haben wir nicht abgeschnitten, dies könnt ihr jedoch wegen der Optik machen. Wir holen dies sicher noch nach. Für den Moment haben wir darauf verzichtet. Eine tolle Lösung ist Tamiya beim Konghead 6×6 mit dem Antennenloch gelungen. Dieses ist genau mittig beim angedeuteten Sattelauflieger positioniert.



Habt ihr diesen Schritt erledigt, ist der Tamiya Konghead 6×6 fertig für die Ausfahrt, wenn wir mal von der Grundeinstellung der Elektronik (Sender – Empfänger – Regler) und einem vollen Akku absehen. Hier ein paar Bilder von dem bisherigen und nun fertigem Ergebnis.


Bullig
Coole Optik auch von hinten



Auf die Einstellung der Fernsteuerung gehen wir hier nicht weiter ein. Je nach verwendeter Technik ist „das Binden“ des Empfängers an den Sender etwas unterschiedlich, wie auch die Programmierung des Fahrreglers. Dies könnt ihr in der Anleitung nachlesen. Akku anstecken, Sender einschalten und bei gedrücktem Set-Knopf am Empfänger den Fahrregler einschalten. Dann den Set-Knopf loslassen und schon war bei unserer Carsen Reflex Wheel 3 Pro der Vorgang abgeschlossen. Überraschenderweise mussten wir den Fahrregler nicht extra einstellen. Vorwärts, Bremse und Rückwärts funktionierten tadelos. Zur Grundeinstellung des Servos mussten wir wie befürchtet das Servohorn wieder vom Servo demontieren und bei der Nullstellung am Sender auf dem Servo befestigen (Vorderräder geradeaus eingestellt). Der Geradeauslauf und der Lenkeinschlag ließen sich am Sender beim ersten Fahrversuch nachkorrigieren. Sollte Rechts-/Links mit dem Sender und am Fahrzeug übereinstimmen, haben die Sender eine Servoreverse.

Doch genug geschrieben, wir wollen fahren. Der Tamiya Konghead 6×6 bahnte sich seinen Weg durch das Gelände über Wiesen, losem Laub, Asphalt und Lehmboden. So richtig im Element ist das Fahrzeug in bergigem Gelände und leichten Bodenwellen. Von dem Baukastenmotor solltet ihr nicht zuviel erwarten. Ein Rennmodell ist es damit nicht. Die Endgeschwindigkeit hält sich in Grenzen, aber für den Einstieg in den RC-Car Sport reicht es allemal. Gerade Einsteiger können damit ihre ersten Fahrversuche starten, ob im Gelände oder freien Bahn. Auf Asphalt sind die Lenkung und die Reifen so agil, dass das Fahrzeug gleich abbiegt und in Schräglage gerät. Mit zuviel Speed (auch mit dem Baukastenmotor), riskiert ihr einen Überschlag. Leichte Bodenwellen schluckt das Fahrwerk mit den Dämpfern unerwartet gut.

Selbst Anstieg von ca. 40 Grad waren kein Problem.

Ein schmunzeln konnte ich bei unserer Testperson sehen. Ich habe für den Test einen Nachbarsjungen gewinnen können, der voll begeistert mit dem Konghead 6×6 steile Aufstiege und übers Gelände fegte. Am Ende machte er noch eine Fotosession und ein Video, um seine Impressionen seinen Freunden zu senden. Wer es richtig krachen lassen möchte, der sollte es mit einem anderen Motor probieren. Dann geht im wahrsten Sinne die Post ab. An dieser Stelle wären auch ein Kugellagersatz empfehlenswert. Der Konghead 6×6 macht riesig Spaß, ob für den Einsteiger für die ersten Fahrversuche oder zum Relaxen im Gelände mit einem ungewöhnlichen Fahrzeug ein paar Minuten zu fahren.

Bildergalerie

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Importeur: Tamiya

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