4.Lauf zur Berlin-Winter-Series

Wahnsinn – Sensationell – Grandios! Über 100 Nennungen konnte der Veranstalter der Berlin-Winter-Series für den vierten Lauf in der Sporthalle des EMOSZ verbuchen. Für Dr. Sommer, alias Patrick Sommer und die vielen Unterstützer und Helfer ein super Erfolg der harten Arbeit in den letzten Monaten. Rennen für Rennen sind alle motiviert, bauen eine tolle Strecke auf, sorgen für das leibliche Wohl und ermöglichen den Teilnehmern ein schönes Rennwochenende. Für den vierten Lauf konnten neue Top-Fahrer nach Henningsdorf u. a. mit Christopher Krapp, Merlin Depta, Tim Benson, Henrik Heitsch und Christian Donath gelockt werden. Erwarten konnten die Teilnehmer eine neue Streckenbegrenzung, die in den Tagen zuvor vorbereitet wurde. Immer ein Stück besser werden, so das Motto des Veranstalters.

Kaffee frei, eine tolle Aktion vom Veranstalter. Damit bedankte sich das Team um Patrick Sommer für den neuen Teilnehmerrekord als Dänkeschön.



Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes wurde der Rennablauf angepasst. Der Samstag begann mit dem freien Training, dann Gruppentraining und es folgt der erste von drei Vorläufen. Am Sonntag geht es weiter mjt den letzten beiden Vorläufen und den Finals. Der Plan ist, diesmal früher fertig zu werden. Dafür sorgen Ralph Schmidt in der Zeitnahme, Bjarne Høllund als Rennleiter / Kommentator und mit Sebastian Müller in der technischen Abnahme für die Einhaltung des Reglements.

Vielen Dank an den Veranstalter. Kaffee gibt es gratis am Wochenende.



Nachdem der Tag mit dem Training begonnen hatte, ergab sich ein packender Kampf im ersten Vorlauf in den Klassen der BWS. Einfach ankommen, hinstellen und gewinnen … bei der Leistungsdichte nicht einfach, wie auch Christopher Krapp zu spüren bekam. Tim Benson hing ihm am Heck im ersten Vorlauf. Knapp reichte es noch zur vorläufigen Pole, wie für Torsten Baggendorf in 17,5 und Christian Donath in 13,5. Die junge Dame, Luisa-Marie Faßmers führt mit ihrem Tamiya in Fun. Hier der Stand nach Vorlauf 1:




Am Sonntag ging es früh entspannt los. Zuerst stand nochmal freies Training auf dem Zeitplan, welches teils genutzt wurde. Vor allem, wer erst Sonntag anreiste, war mit seinem Fahrzeug auf der Strecke und testete für den Beginn der letzten beiden Vorläufe, welche ab 8:45 Uhr begannen. Aufgrund der großen Teinehmerzahl und den vielen Klassen (diesmal kamen Formel und die Klasse Sportsman hinzu, welche von der Fun-Klasse getrennt gefahren wurde) wurde es ein sehr langer Tag. Erst nach 18:30 Uhr kam es zur Siegerehrung, was im Vorfeld nicht so vom Veranstalter geplant wurde. Dies lag am Rennablauf, der immer mal unterbrochen wurde. Da wird sich sicher was ändern. Wer Patrick Sommer kennt, der weiß, dass daran gearbeitet wird. Auf die einzelnen Klassen einzugehen, ist sehr mühsam und es bleibt wenig Zeit. Sorry, an dieser Stelle, deswegen die Ergebnisse mal gebündelt. Die Tage kommen noch ein paar Finalvideos, in denen ihr den Rennausgang mitverfolgen könnt.

Beim Blick auf die Technik zeigte sich, dass bei den Fahrzeugen Awesomatix und ARC die Nase vorn hatten. Das der Yokomo BD9, wie auch Xray oder auch Tamiya mit den aktuellen Fahrzeugen konkurrenzfähig sind, zeigen die Ergebnisse von dem heutigen und letzten Rennen. Heiße Themen waren dagegen die Wahl der Karosserien (da mischt ZooRacing gerade den Markt auf) und der Motor in den Stock-Klassen. Welcher hat mehr Leistung? So manch ein Fahrer hatte gleich mehrere im Gepäck, wie auch bei den Karosserien, die sich an manchen Schrauberplätzen auftürmten. Dazu muss man schreiben, dass der „Deckel“ zum Fahrzeugsetup passen muss. Karosserie vorne, hinten, Protoform, Blitz, Bittydesign, Mon-Tech oder ZooRacing…. das komplette Paket muss zusammen passen. Drei, vier unterschiedliche Karosserien im Gepäck zu haben, macht da durchaus Sinn. Einfach die Karosserie wechseln, um das Fahrverhalten zu ändern. Das geht mal schnell im Training zum Test. Über Protoform-Karosserien haben wir dazu was berichtet: –Zum Bericht–. Ansonsten sah man Hightech und die aktuelleste Technik im Fahrerlager an den Schrauberplätzen. Nicht wird dem Zufall überlassen. Zum Glück konnte dies mit der Trennung der Fun-Klasse da vermieden werden. Unglaublich wie gleichauf die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge auf der Geraden waren. Überholen war nur durch eine saubere Fahrweise möglich, denn auf der Gerade waren die Fahrzeuge im selben Tempo unterwegs. Da hat der Veranstalter einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Dies zeigte sich bei der Fahrzeugvielfalt, vom einfachen Tamiya TT01 bis zum aktuellsten Xray war vom Einsteiger bis Hightech-Fahrzeug nahezu alles vertreten. Der Sieg ging nicht übers Material, sondern die Fahrweise. Super und den sicherte sich Luisa-Marie Faßmers vor Steffen Schubert.

Einige Videos von den Finals gibt es auf unserem YouTube-Kanal: –Klickt hier–

Danke an LMI-Racing für die Sachpreise, welche zur Siegerehrung unter den Teilnehmern verlost wurden.

Hier nun ein Blick auf das Endergebnis:

Hobby 17,5
  1. Marin Henschel – ARC
  2. Thomas Welzig – ARC
  3. Torsten Baggendorf – Awesomatix


B-Finale: Julius Johannes Schäfer

C-Finale: Axel Freiberg

Stock 13,5
  1. Christian DonathAwesomatix
  2. Henrik HeitschARC
  3. Lars HoppeARC

B-Finale: Andreas Kühne

C-Finale: Manuel Stankowitz

Fun Cup
  1. Luisa-Marie Faßmers
  2. Steffen Schubert
  3. Rene Donath

B-Finale: Martin Goecks

C-Finale: Alexander Schmeißer

Sportsman 21,5
  1. Eberhard Beck
  2. Jonas Wiese
  3. Uwe Dietl


EB1/12
  1. Andreas Kühne – Serpent
  2. Nico GroßheimPG Pace12
  3. Robert Komfort

Andreas Kühne nicht im Bild

EA
  1. Sebastian Otto – Asso
  2. Ronny Amft – Capricorn
  3. Ramon Simmrock

Sebastian Otto nicht im Bild

EGF1
  1. Enrico Jung – WRC F18.2
  2. Alexander Bremer
  3. Mirko Goroncek


EGTWMO
  1. Christopher Krapp – Yokomo
  2. Tim Benson – Awesomatix
  3. Lars Hoppe – ARC
  4. Merlin Depta – Serpent
  5. Konstantin Saritsaklis

 

Weitere Links

Berlin Winter Series – Lauf 3 – Bildergalerie

Berlin Winter Series – Lauf 2 – Bildergalerie

Berlin Winter Series – Bilder vom Lauf 1

4.Lauf zum BARNIM-CUP 2017/2018 – Rückblick und Bilder Onroad

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